© Südostbayerischer Brennerverband
Generalversammlung 2015
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Der       Südostbayerische       Verband       der       Obst-       und Kleinbrenner            hat      seit      zwei      Jahren      eine      neue Geschäftsführung     und     seit     einem     Jahr     eine     eigene Geschäftsstelle.   Sie   ist   im   Landwirtschaftsamt   in   Töging am   Inn   untergebracht   und   wird   von Andrea   Westenthanner aus       Burgkirchen       in       Teilzeit       betreut.       In       der Jahresversammlung   des   Verbandes   im   Trachtenheim   in Irschenberg   hielten   Vorsitzender   Andreas   Franzl   und   die Geschäftsführerin    Rückschau    auf    ein    für    den    Verband turbulentes Jahr. Turbulent       vor       allem       deshalb,       weil       man       die Organisationsstrukturen   radikal   geändert   hat   hin   zu   einem professionellen   Management.   Bis   vor   zwei   Jahren   wurde     die     Geschäfte     von     Kreisfachberater     Sepp     Stein     im Landratsamt    Rosenheim    erledigt.    Nachdem    Stein    seine Geschäftsführertätigkeit     niedergelegt     hatte,     übernahm Andrea      Westenthanner      aus      Burgkirchen      zunächst ehrenamtlich   diesen   Posten.   Seit   einem   Jahr   ist   sie   nun   in Teilzeit     in     der     neuen     Brenner-Geschäftsstelle     beim Bauernverband   in   Töging   tätig.   Das   Büro   ist   dienstags   und donnerstags besetzt. Die   Umstellung   kostet   den   Verband   jährlich   zusätzlich   mehr   als   18000   Euro.   Das   vor   allem   deshalb   entstandene   Defizit   in   der   Kasse von   gut   15000   Euro   wurde   für   2014   noch   aus   den   Rücklagen   gedeckt.   Diese   werden   jedoch   in   einem   Jahr   aufgebraucht   sein,   so   dass in der nächstjährigen Versammlung eine deutliche Anhebung des Mitgliederbeitrags nötig sein wird. In   diesem   Zusammenhang   wurden   der   Einsatz   und   die   Unterstützung   des   Landkreises   Rosenheim   für   die   Brenner      besonders gewürdigt.   Der   Kreis   hat   den   Verband   über   viele   Jahre   materiell   und   ideell   unterstützt   wie   keine   andere   Gebietskörperschaft.   Er   hat auch für 2014 noch einmal einen Zuschuss von 2000 Euro überwiesen, wie aus dem Kassenbericht von Christian Stocker hervorging. Ein   weiteres   Fazit   der   Versammlung:   Die   Obstbrenner   in   Südostoberbayern   sind   im   Aufwind   und   haben   im   Gegensatz   zu   vielen anderen   Verbänden   keinen   Rückgang   der   Mitgliederzahlen   zu   beklagen   –   im   Gegenteil,   die   Zahl   der   Brenner,   die   dem   Verband angehören, ist  im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Vorsitzender     Andreas     Franzl     und     Geschäftsführerin     Andrea     Westenthanner     informierten     über     die     Veranstaltungen     des Brennerverbandes   im   Jahr   2014.   Rege   genutzt   wurde   das   umfangreiche   Fortbildungsangebot.   Höhepunkt   war   die   9.   Bayerische Obstbrandprämierung.   Landwirtschaftsminister   Helmut   Brunner   verlieh   beim   Ehrenabend   der   Preisverleihung   zehn   Staatsehrenpreise. Sieben   davon   gingen   an   Brenner   aus   Südostbayern,   die   anderen   an   den   fränkischen   und   den   Lindauer   Verband.   461   Proben   wurden untersucht, davon 270 aus dem Verbandsgebiet. Zufrieden   zeigte   sich   Andreas   Franzl   mit   Organisation   und   Ablauf   der   Prämierung.   Die   umfangreichen   analytischen   Untersuchungen am    Institut    für    Lebensmitteltechnologie    in    Weihenstephan-Triesdorf    und    an    der    Landesanstalt    für    Wein-    und    Gartenbau    in Veitshöchheim   sowie   die   professionelle   sensorische   Bewertung   durch   Mitglieder   des   Vereins   Bayerischer   Edelbrandsommeliers   bieten für    die    vergleichsweise    bescheidenen    Anstellgebühren    ein    Höchstmaß    an    Leistung    für    die    Teilnehmer.    Besonders    würdigten Vorsitzender   und   Geschäftsführerin   das   Bemühen   des   bayerischen   Landwirtschaftsministeriums   um   Unterstützung   der   Obst-   und Kleinbrenner   im   Freistaat.   Ohne   diese   hätte   die   Prämierung   in   diesem   Umfang   und   mit   diesem   Leistungsspektrum   nur   mit   großen finanziellen   Verlusten   für   die   drei   bayerischen   Verbände   abgehalten   werden   können.   Hervorgehoben   wurde   der   Einsatz   von   Professor Richard   Balling   und   seinem   Mitarbeiterstab   im   Ministerium.   Sie   haben   einen   großen   Beitrag   geleistet,   die   Qualität   bayerischer Obstbrände und die Arbeit der Brenner ins rechte Licht zu rücken. Regionale    Brände    gewinnen    immer    mehr    Liebhaber.    Als    hochwertiges    Genussmittel    hat    sie    inzwischen    auch    die    gehobene Gastronomie   entdeckt   und   immer   mehr   Barkeeper   bieten   Cocktails   auf   Basis   regionaler   Brände   an.   Diesen   Trend,   zumindest   was   den Großraum   München   betrifft,   hat   der   Südostbayerische   Verband   befeuert,   der   im   vorletzten   Jahr   Barkeeper   zu   einem   Verkostungstag eingeladen   hat. Aber   auch   die   neue   Dachmarke   Bayernbrand   leistet   einen   nicht   zu   unterschätzenden   Beitrag,   dass   regionale   Brände und Geiste stärker ins  Blickfeld qualitätsbewusster Genießer rücken. Dazu   tragen   auch   die   öffentlichen   Auftritte   der   Brenner   bei.   Der   Verband   präsentierte   sich   im   vergangenen   Jahr   zum   Beispiel   beim Hoffest   im   Schmuckhof   des   Landwirtschaftsministeriums   und   beim   Genussfestival   auf   dem   Odeonsplatz   in   München.   An   fünf   Tagen war man auch auf der Landesgartenschau in Deggendorf präsent.   In   diesem   Jahr   hat   sich   der   Verband   bereits   erfolgreich   auf   der   Grünen   Woche   in   Berlin   präsentiert.   Wie   auch   2014   wird   man   sich heuer   beim   Genussfestival   auf   dem   Odeonsplatz   und   einer   Reihe   weiterer   publikumswirksamer   Veranstaltungen   beteiligen.   Hand   in Hand   arbeitet   man   dabei   mit   dem   Verein   Bayerische   Edelbrandsommeliers.   Auch   er   ist   aus   einer   Initiative   des   Südostbayerischen Verbandes      entstanden.      Im      Januar      dieses      Jahres      begann      in Weihenstephan   der   fünfte   Kurs   für   angehende   Botschafter   edler   Brände. Der   jetzige   Verbandsvorsitzende   Andreas   Franzl   war   schon   vor   etlichen Jahren     die     treibende     Kraft,     die     eine     fundierte     und     professionelle Ausbildung   angeregt   und   mit   dem   Institut   für   Lebensmitteltechnologie   in Weihenstephan-Triesdorf   verwirklicht   hat.   Die   jährlich   stattfindenden   Kurse haben großen Zulauf und sind immer voll belegt. Neu      eingeführt      wurden      im      vergangenen      Jahr      auch      regionale Brennerstammtische.   Organisiert   von   Brigitte   Schauer   in   Gaißach,   von Gerti    Seebacher    in    Bad    Feilnbach    und    von    Klaus    Oberkandler    in Traunstein    bereichert    auch    dieses    Angebot    das    Verbandsleben.    Mit kleinen    Verkostungen    und   Tipps    zur    Sensorik    sind    diese    Stammtische auch für Liebhaber edler Destillate von Interesse. Geehrt   wurde   in   der   Versammlung   Maria   Engelsberger,   die   22   Jahre   die Kassengeschäfte   des   Verbandes   geführt   hatte   und   im   vergangenen   Jahr zurückgetreten war. Der    neue    Brennereifachberater    an    der    LWG    Veitshöchheim,    Matthias Krönert,    stellte    sich    den    südostbayerischen    Brennern    kurz    vor    und skizzierte   sein Aufgabengebiet. Andreas   Franzl   bezeichnete   die   Einrichtung dieser   Brennerstelle   als   einen      „Meilenstein   zur      Zukunftssicherung   der Kleinbrennerei“.            Im Ministerium   und   vor   allem   an   der   LWG   sei   die   Ausrichtung   der   Stelle   „absolut offensiv,    marktorientiert    und    qualitätsbewusst“.    Das    müsse    auch    der    Weg    der    Brenner    sein.    Dank    sagte    Franzl    in    diesem Zusammenhang   der   Politik,   dem   Ministerium   und   der   LWG   mit   Präsident   Hermann   Kolesch,   der   „einen   Takt   vorgibt,   den   ich   mit Überzeugung mittrage und der mit unserer Ausrichtung die Brenner bayernweit voranbringen wird“. Auch   Hermann   Kolesch   bezeichnete   es   als   einen   Meilenstein,   dass   diese   Stelle   geschaffen   wurde   und   die   Brenner   nun   ebenso   wie Winzer   und   andere   landwirtschaftliche   Berufssparten   einen   eigenen   staatlichen   Berater   haben.   Kolesch   sprach   im   Hauptreferat   der Veranstaltung    über    neue    Trends    und    Entwicklungen    auf    dem Genussmarkt   unter   dem   Motto   „Wie   man   Menschen   und   Märkte berührt“. So    wie    Wein    ein    Deutsches    Kulturgut    ist,    sollte    man    es    auch schaffen,    Edelbrände    als    Kulturgut    zu    etablieren.    Dazu    gab Kolesch   den   Brennern   eine   Reihe   von   Tipps.   Er   verstand   es   in seinem   halbstündigen   Vortrag,   die   Besucher   zu   faszinieren   und von    seinen    Ideen    zu    begeistern    –    man    hätte    eine    Stecknadel fallen   hören,   so   groß   war   die Aufmerksamkeit,   mit   der   die   mehr   als 200   Gäste   den   Vortrag   verfolgten. Am   Ende   fabulierte   Kolesch,   er habe   einen   ganz   besonderen   Wein   wie   zu   Zeiten   der   Römer   in einer    Amphore    in    der    Erde    vergraben    und    spontan    vergären lassen.      Eine      Flasche      von      diesem      einzigartigen      Produkt überreichte   er   an   Geschäftsführerin   Andrea   Westenthanner.   Es waren    nicht    wenige    Besucher    im    Saal,    die    ihm    sogar    die Geschichte abkauften, die er über diesen Wein erzählte…

Verband der Obstbrenner in Südostbayern zog erfreuliche Jahresbilanz

Neue Orgaisationstruktur kostet viel Geld: 

Verbandsversammlung in Irschenberg - Beitragserhöhung 2016 unumgänglich

Der   Vorsitzende   des   Südostbayerischen   Verbandes   der   Obst-   und   Kleinbrenner Andreas   Franz   (von   links)   mit   dem   neuen   Fachberater   Matthias   Krönert,   der   2. Vorsitzenden   Brigitte   Schauer   und   Christine   Weckert   von   der   landwirtschaftlichen Bauberatung. Ganz rechts der Präsident der LWG, Hermann Kolesch.
Vorsitzender    Andreas    Franzl    und    Geschäftsführerin    Andrea Westenthanner   ehrten   Maria   Engelsberger,   die   22   Jahre   lang die   Kasse   des   Verbandes   verwaltet   und   ihr Amt   im   vergangenen Jahr niedergelegt hatte
Gebannt   lauschten   die   mehr   als   200   Gäste   dem   Vortrag   des   Präsidenten der   LWG   Veitshöchheim,   Hermann   Kolesch.   Er   versuchte   den   Brennern klarzumachen,    wie    man    mit    seinen    Produkten    Menschen    und    Märkte berührt.
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Generalversammlung 2015
Der       Südostbayerische       Verband       der       Obst-       und Kleinbrenner            hat      seit      zwei      Jahren      eine      neue Geschäftsführung     und     seit     einem     Jahr     eine     eigene Geschäftsstelle.   Sie   ist   im   Landwirtschaftsamt   in   Töging am   Inn   untergebracht   und   wird   von Andrea   Westenthanner aus       Burgkirchen       in       Teilzeit       betreut.       In       der Jahresversammlung   des   Verbandes   im   Trachtenheim   in Irschenberg   hielten   Vorsitzender   Andreas   Franzl   und   die Geschäftsführerin    Rückschau    auf    ein    für    den    Verband turbulentes Jahr. Turbulent       vor       allem       deshalb,       weil       man       die Organisationsstrukturen   radikal   geändert   hat   hin   zu   einem professionellen   Management.   Bis   vor   zwei   Jahren   wurde     die     Geschäfte     von     Kreisfachberater     Sepp     Stein     im Landratsamt    Rosenheim    erledigt.    Nachdem    Stein    seine Geschäftsführertätigkeit     niedergelegt     hatte,     übernahm Andrea      Westenthanner      aus      Burgkirchen      zunächst ehrenamtlich   diesen   Posten.   Seit   einem   Jahr   ist   sie   nun   in Teilzeit     in     der     neuen     Brenner-Geschäftsstelle     beim Bauernverband   in   Töging   tätig.   Das   Büro   ist   dienstags   und donnerstags besetzt. Die   Umstellung   kostet   den   Verband   jährlich   zusätzlich   mehr   als   18000   Euro.   Das   vor   allem   deshalb   entstandene   Defizit   in   der   Kasse von   gut   15000   Euro   wurde   für   2014   noch   aus   den   Rücklagen   gedeckt.   Diese   werden   jedoch   in   einem   Jahr   aufgebraucht   sein,   so   dass in der nächstjährigen Versammlung eine deutliche Anhebung des Mitgliederbeitrags nötig sein wird. In   diesem   Zusammenhang   wurden   der   Einsatz   und   die   Unterstützung   des   Landkreises   Rosenheim   für   die   Brenner      besonders gewürdigt.   Der   Kreis   hat   den   Verband   über   viele   Jahre   materiell   und   ideell   unterstützt   wie   keine   andere   Gebietskörperschaft.   Er   hat auch für 2014 noch einmal einen Zuschuss von 2000 Euro überwiesen, wie aus dem Kassenbericht von Christian Stocker hervorging. Ein   weiteres   Fazit   der   Versammlung:   Die   Obstbrenner   in   Südostoberbayern   sind   im   Aufwind   und   haben   im   Gegensatz   zu   vielen anderen   Verbänden   keinen   Rückgang   der   Mitgliederzahlen   zu   beklagen   –   im   Gegenteil,   die   Zahl   der   Brenner,   die   dem   Verband angehören, ist  im vergangenen Jahr leicht gestiegen. Vorsitzender     Andreas     Franzl     und     Geschäftsführerin     Andrea     Westenthanner     informierten     über     die     Veranstaltungen     des Brennerverbandes   im   Jahr   2014.   Rege   genutzt   wurde   das   umfangreiche   Fortbildungsangebot.   Höhepunkt   war   die   9.   Bayerische Obstbrandprämierung.   Landwirtschaftsminister   Helmut   Brunner   verlieh   beim   Ehrenabend   der   Preisverleihung   zehn   Staatsehrenpreise. Sieben   davon   gingen   an   Brenner   aus   Südostbayern,   die   anderen   an   den   fränkischen   und   den   Lindauer   Verband.   461   Proben   wurden untersucht, davon 270 aus dem Verbandsgebiet. Zufrieden   zeigte   sich   Andreas   Franzl   mit   Organisation   und   Ablauf   der   Prämierung.   Die   umfangreichen   analytischen   Untersuchungen am    Institut    für    Lebensmitteltechnologie    in    Weihenstephan-Triesdorf    und    an    der    Landesanstalt    für    Wein-    und    Gartenbau    in Veitshöchheim   sowie   die   professionelle   sensorische   Bewertung   durch   Mitglieder   des   Vereins   Bayerischer   Edelbrandsommeliers   bieten für    die    vergleichsweise    bescheidenen    Anstellgebühren    ein    Höchstmaß    an    Leistung    für    die    Teilnehmer.    Besonders    würdigten Vorsitzender   und   Geschäftsführerin   das   Bemühen   des   bayerischen   Landwirtschaftsministeriums   um   Unterstützung   der   Obst-   und Kleinbrenner   im   Freistaat.   Ohne   diese   hätte   die   Prämierung   in   diesem   Umfang   und   mit   diesem   Leistungsspektrum   nur   mit   großen finanziellen   Verlusten   für   die   drei   bayerischen   Verbände   abgehalten   werden   können.   Hervorgehoben   wurde   der   Einsatz   von   Professor Richard   Balling   und   seinem   Mitarbeiterstab   im   Ministerium.   Sie   haben   einen   großen   Beitrag   geleistet,   die   Qualität   bayerischer Obstbrände und die Arbeit der Brenner ins rechte Licht zu rücken. Regionale    Brände    gewinnen    immer    mehr    Liebhaber.    Als    hochwertiges    Genussmittel    hat    sie    inzwischen    auch    die    gehobene Gastronomie   entdeckt   und   immer   mehr   Barkeeper   bieten   Cocktails   auf   Basis   regionaler   Brände   an.   Diesen   Trend,   zumindest   was   den Großraum   München   betrifft,   hat   der   Südostbayerische   Verband   befeuert,   der   im   vorletzten   Jahr   Barkeeper   zu   einem   Verkostungstag eingeladen   hat. Aber   auch   die   neue   Dachmarke   Bayernbrand   leistet   einen   nicht   zu   unterschätzenden   Beitrag,   dass   regionale   Brände und Geiste stärker ins  Blickfeld qualitätsbewusster Genießer rücken. Dazu   tragen   auch   die   öffentlichen   Auftritte   der   Brenner   bei.   Der   Verband   präsentierte   sich   im   vergangenen   Jahr   zum   Beispiel   beim Hoffest   im   Schmuckhof   des   Landwirtschaftsministeriums   und   beim   Genussfestival   auf   dem   Odeonsplatz   in   München.   An   fünf   Tagen war man auch auf der Landesgartenschau in Deggendorf präsent.   In   diesem   Jahr   hat   sich   der   Verband   bereits   erfolgreich   auf   der   Grünen   Woche   in   Berlin   präsentiert.   Wie   auch   2014   wird   man   sich heuer   beim   Genussfestival   auf   dem   Odeonsplatz   und   einer   Reihe   weiterer   publikumswirksamer   Veranstaltungen   beteiligen.   Hand   in Hand   arbeitet   man   dabei   mit   dem   Verein   Bayerische   Edelbrandsommeliers.   Auch   er   ist   aus   einer   Initiative   des   Südostbayerischen Verbandes      entstanden.      Im      Januar      dieses      Jahres      begann      in Weihenstephan   der   fünfte   Kurs   für   angehende   Botschafter   edler   Brände. Der   jetzige   Verbandsvorsitzende   Andreas   Franzl   war   schon   vor   etlichen Jahren     die     treibende     Kraft,     die     eine     fundierte     und     professionelle Ausbildung   angeregt   und   mit   dem   Institut   für   Lebensmitteltechnologie   in Weihenstephan-Triesdorf   verwirklicht   hat.   Die   jährlich   stattfindenden   Kurse haben großen Zulauf und sind immer voll belegt. Neu      eingeführt      wurden      im      vergangenen      Jahr      auch      regionale Brennerstammtische.   Organisiert   von   Brigitte   Schauer   in   Gaißach,   von Gerti    Seebacher    in    Bad    Feilnbach    und    von    Klaus    Oberkandler    in Traunstein    bereichert    auch    dieses    Angebot    das    Verbandsleben.    Mit kleinen    Verkostungen    und   Tipps    zur    Sensorik    sind    diese    Stammtische auch für Liebhaber edler Destillate von Interesse. Geehrt   wurde   in   der   Versammlung   Maria   Engelsberger,   die   22   Jahre   die Kassengeschäfte   des   Verbandes   geführt   hatte   und   im   vergangenen   Jahr zurückgetreten war. Der    neue    Brennereifachberater    an    der    LWG    Veitshöchheim,    Matthias Krönert,    stellte    sich    den    südostbayerischen    Brennern    kurz    vor    und skizzierte   sein Aufgabengebiet. Andreas   Franzl   bezeichnete   die   Einrichtung dieser   Brennerstelle   als   einen      „Meilenstein   zur      Zukunftssicherung   der Kleinbrennerei“.            Im Ministerium   und   vor   allem   an   der   LWG   sei   die   Ausrichtung   der   Stelle   „absolut offensiv,    marktorientiert    und    qualitätsbewusst“.    Das    müsse    auch    der    Weg    der    Brenner    sein.    Dank    sagte    Franzl    in    diesem Zusammenhang   der   Politik,   dem   Ministerium   und   der   LWG   mit   Präsident   Hermann   Kolesch,   der   „einen   Takt   vorgibt,   den   ich   mit Überzeugung mittrage und der mit unserer Ausrichtung die Brenner bayernweit voranbringen wird“. Auch   Hermann   Kolesch   bezeichnete   es   als   einen   Meilenstein,   dass   diese   Stelle   geschaffen   wurde   und   die   Brenner   nun   ebenso   wie Winzer   und   andere   landwirtschaftliche   Berufssparten   einen   eigenen   staatlichen   Berater   haben.   Kolesch   sprach   im   Hauptreferat   der Veranstaltung    über    neue    Trends    und    Entwicklungen    auf    dem Genussmarkt   unter   dem   Motto   „Wie   man   Menschen   und   Märkte berührt“. So    wie    Wein    ein    Deutsches    Kulturgut    ist,    sollte    man    es    auch schaffen,    Edelbrände    als    Kulturgut    zu    etablieren.    Dazu    gab Kolesch   den   Brennern   eine   Reihe   von   Tipps.   Er   verstand   es   in seinem   halbstündigen   Vortrag,   die   Besucher   zu   faszinieren   und von    seinen    Ideen    zu    begeistern    –    man    hätte    eine    Stecknadel fallen   hören,   so   groß   war   die Aufmerksamkeit,   mit   der   die   mehr   als 200   Gäste   den   Vortrag   verfolgten. Am   Ende   fabulierte   Kolesch,   er habe   einen   ganz   besonderen   Wein   wie   zu   Zeiten   der   Römer   in einer    Amphore    in    der    Erde    vergraben    und    spontan    vergären lassen.      Eine      Flasche      von      diesem      einzigartigen      Produkt überreichte   er   an   Geschäftsführerin   Andrea   Westenthanner.   Es waren    nicht    wenige    Besucher    im    Saal,    die    ihm    sogar    die Geschichte abkauften, die er über diesen Wein erzählte…

Verband der Obstbrenner in Südostbayern zog erfreuliche Jahresbilanz

Neue Orgaisationstruktur kostet viel Geld: 

Verbandsversammlung in Irschenberg - Beitragserhöhung 2016 unumgänglich

Der   Vorsitzende   des   Südostbayerischen   Verbandes   der   Obst-   und   Kleinbrenner Andreas   Franz   (von   links)   mit   dem   neuen   Fachberater   Matthias   Krönert,   der   2. Vorsitzenden   Brigitte   Schauer   und   Christine   Weckert   von   der   landwirtschaftlichen Bauberatung. Ganz rechts der Präsident der LWG, Hermann Kolesch.
Vorsitzender    Andreas    Franzl    und    Geschäftsführerin    Andrea Westenthanner   ehrten   Maria   Engelsberger,   die   22   Jahre   lang die   Kasse   des   Verbandes   verwaltet   und   ihr Amt   im   vergangenen Jahr niedergelegt hatte
Gebannt   lauschten   die   mehr   als   200   Gäste   dem   Vortrag   des   Präsidenten der   LWG   Veitshöchheim,   Hermann   Kolesch.   Er   versuchte   den   Brennern klarzumachen,    wie    man    mit    seinen    Produkten    Menschen    und    Märkte berührt.