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+++ Erste Edelbrandsommeliers für geistreichen Genuss in Bayern gekürt +++ Prämierung 2012 +++

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Obst aus Streuobstwiesen

Grundlage der altbayerischen Obstbrände sind die extensiv bewirtschafteten Streuobstwiesen mit hochstämmigen und weitläufig gepflanzten Obstbäumen. Dieser seit Generationen so betriebene Obstbau passt recht gut in die kleinbäuerliche Erwerbsstruktur der hügeligen Voralpen. Der Landwirt konzentriert sich zwar auf die Milchwirtschaft, aber mehr oder weniger als Nebenerwerb betreut er auch den Obstbau auf den ansonsten schwierig zu bewirtschaftenden Hanglagen.

    

Chemischer Pflanzenschutz unterbleibt; gedüngt und gewässert werden die Obstbäume höchstens, wenn sich Mangelsymptome zeigen, ansonsten suchen sich die Bäume Ihre Nahrung und ihr Wasser selbst. Aufgrund ihrer Robustheit haben sich in den Streuobstanlagen viele alte Obstsorten erhalten. Die manchmal recht derbe Würze dieser Sorten und ihre Vielfalt prägen den Charakter altbayerischer Obstbrände

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Stand: 27. Mai 2010