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Obst aus Streuobstwiesen
| Grundlage der altbayerischen Obstbrände sind
die extensiv bewirtschafteten Streuobstwiesen mit hochstämmigen und
weitläufig gepflanzten Obstbäumen. Dieser seit Generationen so betriebene
Obstbau passt recht gut in die kleinbäuerliche Erwerbsstruktur der
hügeligen Voralpen. Der Landwirt konzentriert sich zwar auf die
Milchwirtschaft, aber mehr oder weniger als Nebenerwerb betreut er auch
den Obstbau auf den ansonsten schwierig zu bewirtschaftenden Hanglagen. |

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Chemischer Pflanzenschutz unterbleibt; gedüngt und
gewässert werden die Obstbäume höchstens, wenn sich Mangelsymptome
zeigen, ansonsten suchen sich die Bäume Ihre Nahrung und ihr Wasser
selbst. Aufgrund ihrer Robustheit haben sich in den Streuobstanlagen
viele alte Obstsorten erhalten. Die manchmal recht derbe Würze dieser
Sorten und ihre Vielfalt prägen den Charakter altbayerischer
Obstbrände |
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